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Altreifen stellen eine doppelte Belastung für die Umwelt dar: Einerseits sind sie nicht biologisch abbaubar, belegen jahrzehntelang Mülldeponien und produzieren Methan, andererseits führt eine unsachgemäße Entsorgung (Verbrennung, offene Deponierung) zu erheblichen CO2-Minderungen. Angesichts des zunehmenden Drucks, industrielle Prozesse zu dekarbonisieren und nachhaltig mit Abfällen umzugehen, hat sich die Pyrolysetechnologie zu einer vielversprechenden thermochemischen Technologie für die Altreifenbehandlung entwickelt und positioniert sich damit an vorderster Front bei der Bewältigung dieser beiden Herausforderungen.
Pyrolyseanlage zur Herstellung von aus Reifen gewonnenem Kraftstoff
Bei der Pyrolyse von Altreifen erfolgt die thermische Zersetzung von Reifengummi in einer sauerstoffarmen Umgebung bei Temperaturen typischerweise zwischen 300 °C und 500 °C. Neben der Rückgewinnung von Ressourcen durch die Umwandlung von Reifen in Heizöl, Ruß, Stahldraht und Gas spielt es auch eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung der CO2-Emissionen. Als führender Hersteller von Abfallverbrennungsanlagen analysiert DOING die potenzielle Nutzung der Altreifenpyrolyse zur CO2-Minderung.
Die Pyrolyse von Altreifen reduziert den CO2-Ausstoß durch drei Kernmechanismen und sorgt so für eine ganzheitliche CO2-negative Wirkung:
1. Substitution fossiler Brennstoffe (direkte Kohlenstoffreduzierung)
Durch die Pyrolyse wird Reifengummi (ein kohlenstoffreiches organisches Material) in flüssiges Heizöl und Synthesegas umgewandelt. Diese Produkte können Kohle, Diesel oder Erdgas in Industriekesseln, Generatoren und Herstellungsprozessen direkt ersetzen. Zum Beispiel:
Reifenpyrolyseöl (TPO): Eine komplexe Kohlenwasserstoffflüssigkeit ähnlich schwerem Heizöl mit einem Heizwert von mindestens 42 kJ, die in Industriekesseln, Öfen, Zementwerken, Stahlwerken oder Schwerölgeneratoren verwendet werden kann. Nach der Weiterverarbeitung mit DOING-Destillationsanlage Es kann als Dieselkraftstoff für Dieselgeneratoren oder schwere Maschinen wie Lastkraftwagen, Traktoren und Schiffe verwendet werden. Jeder verwendete Liter TPO ersetzt einen Liter fossil gewonnenes Schweröl, wodurch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen erheblich verringert wird.
Brennbares Gas (TG): Ein Gemisch brennbarer Gase (z. B. CH₄, C₂H₄, H₂) mit einem Heizwert von 30-40 kJ. Es wird durch das Abgasrückgewinnungssystem von DOING recycelt, um den Pyrolysereaktor zu erwärmen, wodurch die notwendige Wärme für den Pyrolyseprozess selbst bereitgestellt wird, wodurch das Pyrolysesystem weitgehend autark wird und der externe Verbrauch fossiler Brennstoffe um 30–40 % reduziert wird.
Anwendung von Pyrolyseprodukten für Altreifen
Tipps: Jede durch Pyrolyse verarbeitete Tonne Altreifen kann 0,6–0,8 Tonnen fossile Brennstoffe ersetzen und so 1,5–2 Tonnen CO₂-Minderung pro Jahr vermeiden.
2. Reduzierung der Methan-/Kohlendioxidminderung (indirekte Reduzierung der Kohlenstoffemissionen)
Eine ganzheitliche Betrachtung der CO2-Minderung erfordert eine Lebenszyklusanalyse (LCA). In mehreren LCA-Studien wurde die Pyrolyse mit der Deponierung und Verbrennung verglichen. Der Konsens deutet darauf hin:
Pyrolyse vs. Deponierung: Pyrolyseanlagen weisen aufgrund der Vermeidung der Produktion fossiler Brennstoffe und des Sequestrierungspotenzials von Holzkohle durchweg ein geringeres Treibhauspotenzial (GWP) auf.
Pyrolyse vs. Verbrennung: Das Ergebnis hängt stark von der Endverwendung der Pyrolyseprodukte ab. Wenn TPO und Kohle effektiv genutzt werden, um fossile Brennstoffe und neuen Ruß zu ersetzen, zeigt die Pyrolyse ein deutlich besseres GWP-Profil.
Durchführung der Pyrolyse von Altreifen
3. Kohlenstoffbindung in festen Produkten
Ruß: Ein kohlenstoffreicher Feststoffrückstand, der den ursprünglichen Ruß und die Asche der Reifen enthält und 30–35 % des Reifengewichts ausmacht. Das DOING-Carbon-Black-Windtransfersystem ermöglicht die Lagerung von Carbon Black in einer geschlossenen Umgebung während der Sammelphase und verhindert so die Zersetzung oder die Freisetzung von Treibhausgasen. Es kann in Anwendungen wie der Gummiproduktion, Asphaltmischung oder Baumaterialien gebunden werden und Kohlenstoff für lange Zeiträume einschließen. Diese Kohlenstoffrückhaltung erhöht das Minderungspotenzial des Prozesses weiter.
DOING Carbon Black Windübertragungssystem
Das CO2-Minderungspotenzial der Altreifenpyrolyse hängt stark von der Geräteleistung ab— DOING Abfallrecycling-Pyrolyseanlagen sind darauf ausgelegt, diese Vorteile durch optimiertes Design und Technologie zu maximieren:
1. Null Abwasser
Zur Kühlung und Kondensation wird ein zirkulierendes Wassersystem verwendet, ohne dass Abwasser eingeleitet wird – wodurch eine CO2-Minderung durch die Abwasserbehandlung vermieden wird.
2. Strenge Emissionskontrolle
Ein Abgasreinigungsgerät (einschließlich Entschwefelung, Denitrifizierung und Staubentfernung) sorgt für die Milderung aller Prozesse, um globale Umweltstandards (z. B. EU ECOLABEL, US EPA) zu erfüllen und die Freisetzung von sekundärem Kohlenstoff oder Schadstoffen zu verhindern.
3.Scalability
Erhältlich in Modellen mit Tageskapazitäten von 1–50 Tonnen, sodass Unternehmen jeder Größe (kleine Werkstätten bis hin zu großen Industrieanlagen) die Pyrolyse zur Kohlenstoffreduzierung einsetzen können.
TUN Pyrolyseanlagentypen
Die Pyrolyse von Altreifen ist mehr als eine Abfallrecyclingtechnologie – sie ist ein leistungsstarkes Instrument zur CO2-Minderung. Die Altreifenrecycling-Pyrolyseanlagen von DOING steigern dieses Potenzial mit energieeffizienten, emissionsarmen und skalierbaren Designs, die sowohl auf ökologische als auch auf wirtschaftliche Ziele ausgerichtet sind. Für Unternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, Nachhaltigkeitsvorschriften einhalten und Einnahmen aus Altreifen erzielen möchten, ist die Kontaktaufnahme mit DOING zum Kauf einer Reifenpyrolyseanlage eine praktische und effektive Lösung.
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