Häufig gestellte Fragen zur Anlage für die Pyrolyse- und Destillationsverarbeitung von Abfällen

Was ist die Pyrolyse von Reifen?

 
Pyrolyse von Altreifen
Pyrolyse
Jährlich werden etwa 1,5 Milliarden Reifen hergestellt, die letztendlich in den Abfallstrom gelangen und somit ein erhebliches potenzielles Problem für die Umwelt darstellen. Allerdings nimmt das Interesse an der Pyrolyse als Technologie zur Behandlung von Reifen und zur Gewinnung wertvoller Öl-, Kohle- und Gasprodukte stetig zu.
Pyrolyse von Altreifen
Pyrolyse von Altreifen

 
Die Pyrolyse von Altreifen bietet eine umwelt- und wirtschaftlich vorteilhafte Methode, um Abfallreifen in nützliche Produkte sowie Wärme- und Elektrizitätsenergie umzuwandeln. Unter Pyrolyse versteht man die thermische Zersetzung von Altreifen – sei es in Abwesenheit oder bei Mangel an Sauerstoff. Die hauptsächlichen Rohstoffe für die Pyrolyse sind vorbehandelte Stücke von Autoreifen, Busreifen oder LKW-Reifen. Alte Reifen sind aufgrund ihres hohen Kaloriengehalts ein hervorragendes Brennstoffmaterial – ihr Kaloriengehalt ist vergleichbar mit dem von Kohle und Rohöl. Der Heizwert eines durchschnittlich großen Reifens für Pkw liegt zwischen 30 und 34 MJ/kg.

Die Pyrolyse ist die am meisten empfohlene Alternative für die thermochemische Behandlung von Altreifen und wird in Europa sowie in Asien-Pazifik weit verbreitet eingesetzt zur Umwandlung kohlenstoffhaltiger Materialien. Die Pyrolyse ist ein zweiphasiges Verfahren, bei dem die Gummi unter Sauerstoffabschluss durch thermische Zersetzung in ihre Bestandteile aufgeteilt wird – beispielsweise in Pyrolyseöl, Synthesegas und Kohle. Das Zerreißen sowie die nachfolgenden Veränderungen des Materials erfolgen schrittweise, wenn es auf Temperaturen von 450–500 °C und darüber erhitzt wird.

Die Pyrolysemethode zur Wiederverwertung von Altreifen beinhaltet das Erhitzen ganzer Reifen oder halbierten bzw. zerkleinerten Reifen in einem Reaktor, der eine sauerstofffreie Atmosphäre sowie eine Wärmequelle aufweist. Im Reaktor wird das Gummi weich, wodurch die Gummipolymere in kleinere Moleküle zerfallen. Diese Moleküle verdampfen schließlich und verlassen den Reaktor. Diese Dämpfe können direkt verbrannt werden, um Energie zu erzeugen, oder in eine ölige Flüssigkeit umgewandelt werden, die als Pyrolyseöl oder Bioöl bezeichnet wird. Einige Moleküle sind zu klein, um sich zu kondensieren und als Gas weiterzugeben, das als Brennstoff verwendet werden kann. Die Mineralien, die etwa 40 Prozent des Gewichts des Reifens ausmachen, werden in fester Form entfernt. Wenn der Prozess der Reiferpyrolyse gut durchgeführt wird, ist er eine sehr umweltfreundliche Methode – es entstehen nahezu keine Emissionen oder Abfälle.


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